Webentwickler finden: Agentur, Freelancer oder Einzelentwickler?
Sie brauchen eine neue Website, einen Webshop oder eine individuelle Webanwendung. Aber wen beauftragen Sie? Hier ist ein ehrlicher Vergleich — mit allen Vor- und Nachteilen.
Die drei Optionen im Überblick
Wenn Sie ein Webprojekt umsetzen wollen, stehen Sie vor einer grundlegenden Entscheidung: eine Agentur beauftragen, einen Freelancer engagieren oder einen spezialisierten Einzelentwickler wählen. Alle drei Wege können zum Ziel führen — aber sie unterscheiden sich in Kosten, Kommunikation und Ergebnis erheblich.
Option 1: Die Webagentur
Eine Agentur bietet in der Regel das Rundum-Paket: Beratung, Design, Entwicklung, Texterstellung, SEO. Sie haben mehrere Spezialisten unter einem Dach und können auch große Projekte stemmen.
Der Nachteil: Sie zahlen für den gesamten Apparat mit. Zwischen Ihnen und dem Entwickler sitzen ein Account Manager, ein Projektmanager und manchmal noch ein technischer Lead. Jeder dieser Menschen kostet Geld — und jede Abstimmungsschleife kostet Zeit. In Österreich liegen Agenturpreise für eine Firmenwebsite typischerweise bei 8.000 bis 30.000 Euro. Für komplexe Webanwendungen schnell im sechsstelligen Bereich.
Agenturen sind die richtige Wahl, wenn Sie ein großes Projekt mit vielen Stakeholdern haben, gleichzeitig Design, Text und Entwicklung brauchen und das Budget dafür da ist.
Option 2: Der Freelancer über eine Plattform
Plattformen wie Malt (EU), Upwork oder Fiverr vermitteln Freelancer für einzelne Aufgaben. Der Vorteil: Sie können schnell jemanden finden und die Preise vergleichen. Die Spanne ist riesig — von 20 Euro pro Stunde bis 150 Euro, je nach Erfahrung und Standort.
Die Risiken: Qualität ist schwer einzuschätzen. Bewertungen können irreführend sein. Kommunikation über Plattformen ist oft umständlich. Und wenn der Freelancer nach dem Projekt verschwindet, stehen Sie ohne Support da. Besonders bei längerfristigen Projekten oder wenn Sie nach dem Launch Wartung und Weiterentwicklung brauchen, kann das zum Problem werden.
Option 3: Der spezialisierte Einzelentwickler
Ein Einzelentwickler — oder Solo-Entwickler — vereint die technische Expertise eines Freelancers mit der Verbindlichkeit einer festen Geschäftsbeziehung. Sie sprechen direkt mit dem Menschen, der Ihr Projekt baut. Kein Mittelsmann, keine Übersetzungsverluste.
Der Vorteil gegenüber der Agentur: kein Overhead. Sie zahlen für Entwicklung, nicht für Meetings über Meetings. Der Vorteil gegenüber dem Plattform-Freelancer: ein lokaler Ansprechpartner, der auch nach dem Launch für Sie da ist — mit Wartungsverträgen, Updates und Weiterentwicklung.
Der ehrliche Nachteil: Ein Einzelentwickler macht in der Regel kein professionelles Grafikdesign. Wenn Sie ein aufwändiges Corporate Design brauchen, arbeitet er mit einem spezialisierten Designer zusammen — das ist aber kein Nachteil, sondern sorgt dafür, dass jeder das macht, was er am besten kann.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Unabhängig davon, für welche Option Sie sich entscheiden: Schauen Sie sich Referenzprojekte an. Testen Sie die Websites auf dem Handy. Prüfen Sie die Ladezeiten mit Google PageSpeed Insights. Fragen Sie, ob SEO von Anfang an dabei ist oder ein teures Extra. Klären Sie, wer den Code nach Projektende besitzt und wo die Anwendung gehostet wird.
Ein wichtiger Punkt, der oft übersehen wird: Wo werden Ihre Daten gehostet? Viele Entwickler nutzen US-basierte Cloud-Dienste. Für DSGVO-Konformität ist Hosting auf EU-Servern die sicherere Wahl. Dasselbe gilt für Zahlungsdienstleister: EU-basierte Anbieter sind datenschutzrechtlich unkomplizierter als US-Alternativen.
Wann welche Option passt
Großes Projekt, viele Stakeholder, Design + Text + Entwicklung aus einer Hand → Agentur. Kleine Einzelaufgabe, einmaliges Projekt, Budget ist knapp → Freelancer. Website, Webshop oder Webanwendung mit persönlicher Betreuung, fairem Preis und langfristiger Partnerschaft → Einzelentwickler.
Mein Ansatz
Als Einzelentwickler mit über 8 Jahren Erfahrung arbeite ich direkt mit meinen Kunden — ohne Agentur-Overhead und ohne Plattform-Vermittlung. Jedes Projekt bekommt von Anfang an technisches SEO, Performance-Optimierung und Sicherheits-Best-Practices. Hosting richte ich auf EU-Servern ein. Und nach dem Launch biete ich flexible Wartungsverträge an, damit nichts liegen bleibt.
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